Kleines Sanitärmuseum Leibnitz

Besuchen Sie unser kleines Sanitärmuseum (bei uns im Haus)
und erfahren Sie mehr über die Geschichte des Badens.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Öffnungszeiten:

Mo-Do 8:00 - 11:00 Uhr u. 13:00 - 16:00 Uhr
Freitag 8:00 - 11:00 Uhr u. 13:00 - 15:00 Uhr

Sa/So/Feiertag nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung.
(48 Stunden vor gewünschtem Termin)

Eintritt: € 3,00 pro Person - ab 1. Juni 2015 € 3,50 pro Person
bei Busgruppen: Reiseleitung und Chauffeur gratis

TERMINE:

TAG DER OFFENEN TÜR: 09.05.2015 - mit Leistungsschau am Hauptplatz Leibnitz

LANGE NACHT DER MUSEEN: 04.10.2015- Wir freuen uns auf einen nächtlichen Gang bei Kerzenschein ins stille Örtchen!

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Die Geschichte des Badens:

In allen Kulturen finden sich Hinweise auf das Baden in heissen Quellen, natürlichen Gewässern oder künstlich gebauten Bädern. Es fanden sich zum Beispiel - kaum zu glauben - die ältesten bekannten Höhlenzeichnungen in der Sahara. In Lybischen Höhlen, fand man Zeichnungen aus der Steinzeit, auf der das Brustschwimmen abgebildet ist.

In einem indischen Königspalast der Frühzeit aus der Zeit um 2800 v.Chr. fand man ein Hallenbad mit einem 30x60m grossem Becken.

Auch bei den Griechen und Germanen waren ein Heißluftbad, ein Duschbad und ein Badebecken zum erlernen des Schwimmens ein wichtiger Bestandteil der griechischen Bildungsstätten. (Gymnasion)

Im alten Rom gehörten die Bäder zu den grössten Geschenken deer Kaiser an das röm. Volk, und in grösseren Städten trugen reiche Römer ihren Reichtum durch luxuriöse Bäder zur Schau. Die Bäder auf Hadrians Landgut erstreckten sich über ca. 10000m2. Um die Bäder warm zu halten, bedienten sich die Römer einer Hypoklaustenanlage, entspricht der heutigen Fussbodenheizung allerdings auf Basis heißer Luft. Diese zirkulierte ausgehend von einer Feuerstätte unterhalb des Bodens so dass die Besucher Sandalen tragen mussten um sich nicht die Füße zu verbrennen. Damals gab es auch noch keine Seife, die Menschen rieben sich mit Olivenöl ein, dass sie anschließend abschabten. Ein Besuch der Bäder dauerte Stunden. Man begann mit dem gemütlichen Tepidarium ( lauwarmes Wasser ), und begab sich dann ins Caldarium (heißes Bad),. Wurde man von einer Krankheit geplagt, besuchte man das Laconicum (Raum mit trockener Hitze) Hatte man ordentlich geschwitzt war es an der Zeit für das Frigidarium (Kaltwasserbecken). Mit dem Untergang des römischen Reiches verfielen die zahlreichen Thermen zu Orten der Sittenlosigkeit und mit Ihnen die Badekultur.

Von den ausschweifenden römischen Badeleben wollten die Christen im frühen Mittelalter nichts mehr wissen. Ein Bad im Monat ist gerade noch mit dem christlichen Glauben zu vereinen. Diese Zeit endete erst wieder unter dem Einfluß der Kreuzzüge.

In den türkischen Bädern des Orients hatten die Kreuzritter erkannt, wie wohltuend und heilsam ein tägliches heisses Bad sein kann. Es entstanden öffentliche Badestuben und der Beruf des Baders entstand. Dieser zog seinen Kunden auch die Zähne, schnitt ihnen die Haare und versuchte sich im Einrenken von Knochenbrüchen.

Schliesslich lebte der Badekult im 14. und 15. Jhdt. wieder zur Gänze auf. Zum fröhlichen Schwatz, zu Schmaus und Trunk, zum Lautenspiel Gesang und anschließenden Lustbarkeiten trafen sich die Badenden. Auch war es ein Treffpunkt für Singles und damit der Bader auch gleichzeitig noch Heirtsvermittler. Was alle Kritiker und religiösen Ereiferer nicht schafften, schaffte die extreme Preissteigerung für Holz, vor allem die Pest und die Syphilis. Sie brachten den Badekult wieder zum erliegen.

Eine Ära des Gestanks begann. Erschreckend ist die Tatsache, wie damals mit Hygiene umgegangen wurde. Zur Reinigung wurde Parfum dem Wasser vorgezogen.

Dies änderte sich erst wieder zur Zeit des Humanismus und der Aufklärung und ging wie könnte es anders sein von England aus.Die ersten öffentlichen Badeanstalten in West und Mitteleuropa wurden 1760-1793 eröffnet. 1828 baute man in Liverpool die erste Schwimmhalle der Welt und im Jahr 1837 besaß London bereits 6 Hallenbäder.

Wollte Kaiser Wilhelm der erste aber baden, dann musste eine Holzbadewanne von einem Hotel ausgeliehen werden, denn noch Mitte des 19.Jhdts. gab es im Stadtschloss keine Baderäume.

Gegen Ende des 19. Jhdts. erst entwickelten sich verstärkt Wannen und Brausebäder für das einfache Volk. Hygiene wurde wieder großgeschrieben.

Quelltext: www.asbachbad.de/damals/geschwb1.htm


The history of bathing:

In all cultures is referring to bathing in hot sources, natural waters or artificially built baths. The oldest well-known cave designs were in the Sahara for example - to hardly believe -. In Lybian caves, one found designs from the steinzeit, on which the breaststroke swimming is shown.

In an Indian king palace of the early period from the time around 2800 v.Chr. one found an indoor swimming pool with a 30x60m to large basin.

Also with the Greeks and Teutons were a hot-air bath, a shower and a pool to learn swimming an important component of the Greek education places. (Gymnasion)

In old Rome the baths belonged to the largest gifts of deer emperors at roem. Rich Romans their wealth carried people, and in larger cities by luxurioese baths to the schau. The baths on Hadrians landgut extended over approx. 10000m2. around the baths to keep warm, availed themselves the Romans of a Hypoklaustenanlage, correspond to the today's under-floor heating however on basis of hot air. This circulated on the basis of a fire place underneath the soil so that the visitors sandalen to carry the feet did not have to burn around itself. At that time there was also still no soap, humans rubbed itself in with olive oil that they scraped off afterwards. An attendance of the baths took hours. One began with the cosy Tepidarium (lukewarm water), and went in the Caldarium (hot bath). one by an illness was then troubled, visited one the Laconicum (area with dry heat) had one was properly sweated it at the time for the Frigidarium (chilled water basin). With the fall of the Roman realm the numerous hot springs purged to places of the Sittenlosigkeit and with you the bath culture.

From the out-curving Roman bath lives the Christians in the early Middle Ages wanted to know nothing more. A bath in the month is to be united straight still with the Christian faith. This time ended only again under the influence of the crusades.

In the Turkish baths of the Orients the kreuzritter had recognized, how doing good and welfare SAM can be a daily hot bath. Public bath tubes and the occupation of the Baders developed developed. This pulled also the teeth to its customers, cut them the hair and tried in straightening fractures.

Finally the bath cult in 14. and 15 lived. Jhdt. again to the Gaenze up. To the merry chat, to Schmaus and drunkenness, to the sound play singing and following desire barnesses met the bathing. Also it was a meeting place for Singles and thus the Bader also at the same time still Heirtsvermittler. Which all critics and religious Ereiferer did not create, the extreme price increase for wood, above all the plague and the Syphilis created. They brought the bath cult again to succumb.

One era of the Gestanks began. Frightening is the fact, as was gone around at that time with hygiene. For cleaning Parfum was preferred to the water.

This changed only again at present the Humanismus and the clearing-up and went as could it different be from England out those for first public public swimming pools in west and Central Europe 1760-1793 was opened. one built the first natatorium of the world for 1828 in Liverpool and in the year 1837 possessed London already 6 of indoor swimming pools.

If emperor Wilhelm first wanted to bathe however, then a wood bath tub had to be lent by a hotel, because still in the middle of the 19.Jhdts. did not give it in the city lock bath areas.

Toward end 19. Jhdts. only developed strengthen tubs and shower baths for the simple people. Hygiene was again capitalized.

Source text: www.asbachbad.de/damals/geschwb1.htm

Kaiserin Sisi

Eine Hofdame erzählt

Ihre Hoheit Kaiserin Elisabeth von Österreich war Ihrer Zeit stets voraus. Im sportlichen Fanatismus - beachten Sie die Turnringe, das Reck, die Sprossenwand in den Hofgemächern - ebenso wie bei ihrer Schönheitspflege - das Waschen der wunderbaren Haare benötigte einen ganzen Tag, die ausgefallenen mussten wir zählen.

1876 ließ sich "Sisi" neben ihrem Schlafgemach das Badezimmer mit der grossen kupfernen Badewanne aus verzinkten Kupferblech einbauen. Ihre Durchlaucht begann den Morgen mit einem speziellen Hygieneritual - täglich ein kaltes Bad.

Auszug aus "Blatt für Blatt" Ausgabe Österreichische Toilettennews Wien, Ausgabe 00/2002

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